Schlafserie #08 – Einflussfaktoren ­Toxine & EMF


Toxine


Da chronische Stressreize ein weitaus wichtigeres Thema sind, als von der konventionellen Medizin angesehen, möc­­hten wir hier kurz auf den Zusammenhang zwischen diesen Reizen und dem Schlaf eingehen. Dass viel Stress und schlechter Schlaf positiv korrelieren ist sicher jedem bewusst. Doch das allgemeine Verständnis bezüglich der Art und Weisen dieser chronischen Reize ist meist wenig ausgeprägt. Toxine aller Art, aber auch elektromagnetische Felder fallen selten auf und werden kaum mit unqualitativem Schlaf in Verbindung gebracht.


Pilze, vor allem verschiedene Schimmelpilze, werden selten wahrgenommen und nach ihnen wird kaum getestet. Dennoch können die Auswirkungen eines einfachen Befalls langfristig verheerend sein. Sie bilden sich nicht nur direkt auf den Wänden, sondern auch in den Wänden und hinter Möbeln. Gründe dafür sind ein nicht ausreichendes Lüften des Raums und eine zu hohe Feuchtigkeit, welche zum Beispiel durch ein Leck oder Bruch im Rohr, ein undichtes Dach oder unzureichende Abfuhr des Badwasserdampfes zu Stande kommt. Ein leichter Schimmelbefall kann langfristig zu diversen Symptomen führen und unterscheidet sich in der Symptomatik nur wenig von einer Borreliose. Eine Umfrage [1] aus 2011 zeigt, dass 17% der Befragten schon einmal offensichtlich Schimmel in ihren Wohnräumen aufgefunden haben. Diese Zahl könnte heutzutage sogar noch etwas höher ausfallen, da Schimmelbefall häufig nicht bemerkt wird und die immer undichter werdende Bauweise ein günstiges Milieu für Pilze bietet.


Neben Schimmelpilzen wirken eine Vielzahl immer wieder neu formulierter chemischer Substanzen toxisch. Beispiele für uns ständig umgebende Toxine sind Plastikflaschen oder -behälter, aus denen getrunken wird oder in denen wir Öl lagern, Plastik in der Spülmaschine oder die Alufolie zum Einpacken. Weniger offensichtlich sind z.B. neue Chemikalien in den Farben und Legierungen unserer Möbel und Wände, Beschichtungen von Pfannen, Rückstände in unserem Trinkwasser und Duschwasser oder die Luftqualität in unserem eigenen Zuhause.


Es bedarf natürlich keiner übervorsichtigen Handlungsweise, da dies mehr Stress auslöst als reduziert. Es empfiehlt sich jedoch ein Bewusstsein über die uns umgebenden Toxine in Form von Schwermetallen, biochemischen Stoffen oder Krankheitserregern aufzubauen, um diesbezüglich grobe Fehler zu vermeiden.



EMF


Neben Stressreizen, wie gestörtem Atemverhalten, exzessives blaues Licht oder chronischen Entzündungen, ist ein oftmals übersehender Reiz die Strahlung, welche von unseren elektronischen Geräten, Sendemasten und Stromleitungen ausgeht. Auch hier kann der chronische Kontakt gefährlich werden. Bei der heutigen Modernisierung und Digitalisierung ist es zwar schwer sich all den unterschiedlichen Wellen komplett zu entziehen, jedoch zeigen Studien, dass der negative Einfluss auf die Gesundheit mit der Entfernung zur Sendequelle exponentiell abnimmt. Stellen Sie also Ihren WLAN-Router weit weg von Ihrem Schlafzimmer, stellen Sie über die Nacht so viele Geräte wie möglich ab, schalten Sie Ihr Telefon, wenn es nicht gebraucht wird, in den Flugzeugmodus und halten Sie es möglichst selten direkt an Ihr Ohr. Die Folgen der Strahlung können aufgrund der „Neuheit“ dieser Technologien kaum ab- und eingeschätzt werden. Bei vielen Patienten konnten jedoch stark positive gesundheitliche Resultate durch den gewissenhaften Umgang oder das Entfernen dieser Geräte erzielt werden. Vor allem beim Vormarsch des 5G-Standards ist Vorsicht geboten, da die kurzwellige Strahlung jegliche Art von Gewebe und Knochen durchdringen kann und die Verbreitung dessen durch die Vernetzung jeglicher Objekte durch das Internet-of-Things (IoT) stark unterstützt wird.



Quellen


[1] Immowelt. Haben Sie Schimmel in Ihren Wohnräumen? Statista. Deutschland 2011 (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/241516/umfrage/schimmel-in-wohnraeumen-in-deutschland/.)

Vielen Dank, dass Sie diese Seite besuchen!

Mit jeder Interaktion und jedem gelesenen Artikel helfen Sie Menschen in Not, sowie der Tier- und Pflanzenwelt.

Bei dem Inhalt dieser Seite handelt es sich lediglich um Informationsmaterial.

Genaueres hierzu entnehmen Sie bitte dem Haftungsausschluss.

© 2019 - 2020 Thorben Sauermann, Illustrationen von Huang Yixin

  • Twitter
  • Instagram